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Tiersuch-Krimi am See

Tiersuch-Krimi am See

Erst zwei Monate zuvor vom Dorf in die Großstadt umgezogen, wurde Chihuahua-Mädchen Geraldine beim Spaziergang am See von einem anderen Hund so erschreckt, dass sie samt Geschirr, Mäntelchen und Flexileine die Flucht ergriff. Geraldines Besitzerin, die erst kurz zuvor ihren vorherigen, geliebten Hund nach 16 Jahren verloren hatte, war fassungslos und konnte sich vor lauter Schreck und Hilflosigkeit anfangs kaum vom Fleck bewegen.

Über die K-9® Hotline kam die Besitzerin in den Folgetagen zum K-9® Stützpunkt München/Oberbayern und nach kurzer Beratung war dem Team schnell klar, dass ein sofortiger Suchhundeeinsatz nötig war. Zwei Suchhund-Teams machten sich sofort auf den Weg, die entlaufene Geraldine aufzuspüren. Nachdem sich auch am darauffolgenden Tag nichts getan hatte und auch keinerlei Sichtungen gemeldet wurden, rückten bei Sonnenaufgang sieben Hunde, ihre Führerinnen und drei Suchgruppenhelfer aus. Auf schwer zugängigem Gelände, unter Dornen und Gestrüpp, suchten sie in einem Großeinsatz stundenlang die Umgebung ab.

Doch leider führte auch diese Aktion dank sehr schwierigem Gelände vorerst nicht zum erhofften Ziel. Als alle schon dabei waren, die Suche für diesen Tag beenden zu wollen, gab es plötzlich doch noch einen Hinweis. Nach dem Motto „unverhofft kommt oft“ fiel Hundeführerin Alexia bei der Heimfahrt auf einem Zaun ganz in der Nähe Geraldines Mäntelchen ins Auge. Zumindest konnte ein so kleiner Hundemantel eigentlich nur von der vermissten Hündin stammen. Aber wo normalerweise ein kurzer Anruf genügt, um die anderen Helfer, die alle ebenfalls schon den Heimweg antreten wollten, über den Fund zu informieren, machte das Glück dem K-9® Team heute einen Strich durch die Rechnung… der Handy-Akku war leer! Mit quietschenden Reifen ging es also schnell zurück zum Versammlungspunkt, um alle wieder zusammenzutrommeln. Mit etwas Glück waren alle Helfer gerade noch vor Ort, und die verzweifelte Besitzerin erkannte das Fundstück natürlich sofort: „Das ist Geraldines Mantel, das ist er!“ Mittlerweile war es 14 Uhr, und eine Klingelaktion im gesamten, angrenzenden Dorf sollte nun doch noch schnelle Klärung bringen, ob nicht irgendjemand Geraldine gesehen hatte.

Ein echtes Versteckspiel

Und tatsächlich! Nach einigen Befragungen traf das K-9® Team auf einen Anwohner, der die kleine entlaufene Hündin ca. eine halbe Stunde zuvor gesehen hatte. Sie sei über eine große Wiese davongelaufen und habe dabei ihr Mäntelchen verloren, das er daraufhin an einem Zaun aufgehängt hatte. Also nur wenige Minuten, bevor es wie durch Zufall von Hundeführerin Alexia entdeckt wurde! Als Dank der Befragung die Entlaufrichtung eingegrenzt werden konnte, ging die Suche im nächsten Dorf weiter, wo sich plötzlich die Ereignisse überschlugen, als Geraldine vor den Augen der Hundeführer über ein angrenzendes Feld lief – damit aber wieder weiter vor den Tiersuchern weg! Wieder war also besonders schnelles Reagieren gefragt und mit dem Auto ging es sofort auf die andere Feldseite, um sich vor Geraldine dort zu positionieren.

Nun wurde die Besitzerin völlig panisch und brüllte verzweifelt, dass ihre Hündin nun doch wieder in die andere Richtung davonlaufen würde. Ein emotional sehr nachvollziehbares und häufiges Verhalten, dass jedoch in einer solchen Situation nur dazu führt, ein Tier weiter zu verscheuchen. Also musste nun kurz der Fokus weg vom Tier und zurück auf den Menschen, und Geraldines Besitzerin wurde vom K-9® Team beruhigt, in dem sie sich an ein paar ihrer liebsten Geschichten mit dem kleinen Hund zurückerinnern sollte. Je ruhiger sie dadurch wurde, desto ruhiger wurde auch Geraldine, die plötzlich einfach in der Mitte des Feldes stehen blieb, herüberschaute und wartete. Ein guter Moment also, um eine langsame und behutsame Zusammenführung zu starten.

Da der Wind am aktuellen Standort schlecht stand, und Geraldine ihr Frauchen so nicht wittern konnte, wurde diese in einem großen Bogen auf die andere Seite des Feldes geschickt und damit strategisch so platziert, dass Geraldine Fährte aufnehmen und sich langsam und behutsam in ihrer eigenen Geschwindigkeit nähern konnte. So lief sie nicht Gefahr, erneut erschreckt und von ihrem Frauchen weggetrieben zu werden. Und dann hieß es warten. Auch Geraldines Besitzer war ebenso nervös wie seine Frau und musste beinahe sekündlich davon abgehalten werden, die Ruhe in seiner Aufregung durch Pfeifen, Loslaufen oder Rufen zu stören. Und tatsächlich: in der Ferne konnte das K-9® Suchhundteam erkennen, dass Geraldine den ersten Schritt auf ihr Frauchen zugegangen war. Jetzt musste diese nur noch durchhalten und auch wirklich Ruhe bewahren, damit das Tier sich selbst nähern konnte. Aber würde das in all der Nervosität klappen?

Die Besitzerin erkannte tatsächlich, dass Geraldine noch zu große Angst hatte, sich ihr zu nähern, und es folgte ein wirklich rührender Moment tiefster Tierliebe. Obwohl sie selbst krank und nicht gut auf den Beinen war, kämpfte sich diese tapfere Tierhalterin durch ihre Schmerzen, um sich auf den Boden zu legen, und Geraldine dankte ihr diese Ruhe sofort und kam Schritt für Schritt näher. Auf dem Bauch robbend streckte die Besitzerin den Arm nach Geraldine aus und konnte sie schließlich greifen, als diese einen weiteren Schritt auf sie zu wagte. „Mein Baby, ich kann nicht mehr, mein Baby“ sind wohl Worte der puren Erleichterung, die jeder liebende Tierbesitzer tief im Herzen nachvollziehen kann.

Eine unglaubliche Teamleistung von allen, die in diesen Großeinsatz involviert waren. Wir danken allen Tiersuch-Experten von K-9® wie immer für ihr großartiges Know-How, ihren Einsatz und ihre tollen, vierbeinigen Spürnasen! Und einer wunderbaren Besitzerin, die gezeigt hat, dass echte Tierliebe zu so mancher Heldentat verleiten kann!

 

 

 

 

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