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Ein neues Leben für Frina – unglücklicher Start mit Happy End durch K-9®

Mischlingshündin Frina aus Bulgarien ist gerade einmal 1,5 Jahre alt, als sie in Hamburg entläuft. Aus ihrem Zuhause, aus der gewohnten Umgebung der neuen Besitzerin. Wie kann so etwas passieren?

Frinas Besitzerin ist mit ihrer Mutter und der jungen Hündin alleine zu Hause. Als sie aus dem Badezimmer kommt und ihre Mutter Frina ableint, um sie in den Garten zu lassen, passiert es: Schwupps, Frina ist in Sekundenschnelle über alle Berge! Für jedes Eingreifen geschieht alles viel zu schnell. Obwohl Frina noch mehrfach in der Straße gesehen wird, bleibt sie verschwunden und taucht auch nach flächendeckender Flyer-Aktion nicht wieder auf.

Der Rat von K-9® an die extrem aufgeregte Besitzerin an dieser Stelle ist eindeutig: Absolute Ruhe, kein aktives Suchen und die Einrichtung einer Futterstelle am Entlaufort. Wenn möglich sogar mit offener Garten- und Terrassentür sowie einer offenen Kofferraumklappe im eigenen Fahrzeug. Denn bei einer direkten Suche mit nervösen Besitzern reagiert ein verängstigtes Tier sonst nur noch unsicherer – und läuft meist noch weiter weg.

Am Nachmittag und Abend des gleichen Tages gibt es dann weitere Sichtungen in einer Kleingartenanlage und auf dem davorliegenden Parkplatz. Frina ist also noch in der Nähe! Ein neuer Versuch mit dem Fahrzeug und offenem Kofferraum scheint zunächst zu funktionieren, denn Frina nähert sich in den Abendstunden dem ihr bekannten PkW und ihrer Besitzerin. Als aber der Ehemann zu Unterstützung hinzukommt, wird es der Hündin zu viel und sie verschwindet in die Dunkelheit. Zwei endlose Tage ohne Sichtungen beginnen.

Am dritten Tag aber die Erleichterung – Frina lebt! Wieder kreist die Hündin um den Entlaufort und das ab sofort fast täglich. Erneut wird eine Futterstelle mit Wurstschleppen am Ort der Sichtungen eingerichtet und diese mit einer Wildkamera beobachtet. Auch eine Lebendfalle kommt noch hinzu. Aber wird Frina die Futterstelle annehmen? Denn in der Zwischenzeit gibt es eine Sichtung aus einer 5 km entfernten Ortschaft. Ist die Hündin dorthin abgewandert? Immer mehr Sichtungen kommen hinzu, aber keine von der beobachteten Stelle. Und mittlerweile sind seit dem Verschwinden ganze 2 Wochen vergangen!

Doch plötzlich ist es soweit: an einem Freitag gegen 22:00 Uhr schickt die Kamera laufend neue Bilder mit Frina an der Futterstelle. Es ist geschafft, die Hündin hat das Futter angenommen und kehrt nun ständig an die gleiche Stelle zurück. Damit das auch so bleibt und sie nicht wieder verloren geht, kommt eine ungewöhnliche Taktik zum Einsatz, denn Frinas Pflegerin aus ihrem Tierheim in Bulgarien hat sich angekündigt, um dem Tier Gewohnheit und Ruhe zu bringen. Aber auch dieser Versuch bleibt leider zunächst ohne Erfolg, zumindest für diesen Moment. Denn um nicht noch mehr Zeit verstreichen zu lassen, stellen die Helfer nun schnell eine Lebendfalle auf und bereits während des Aufbaus erscheint Frina in der Ferne. Schnell alle weg, damit Frina nicht verjagt wird. Und tatsächlich! Innerhalb kürzester zeigt geht die Hündin in die vorbereitete Falle und wird anschließend innerhalb von nur 3 Minuten gesichert. Was für ein tolles Happy End!

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