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Blacky nach nur 2 Tagen im neuen Zuhause entlaufen

Blacky nach nur zwei Tagen im neuen Zuhause auf der Flucht

Mischlingsrüde Blacky lebte 8 Jahre in Spanien in einem Zwinger, bis er von einer Tierschutzorganisation in eine deutsche Pflegestelle gebracht werden konnte. Nach insgesamt 4 Monaten hatte ihn ein deutsches Ehepaar zu sich genommen, um Blacky ein liebevolles, neues Zuhause zu schenken.

Aber bereits am zweiten Tag auf dem Spaziergang im neuen Wohnquartier passierte es: ein Kind erschreckte Blacky, der sich sofort losriss und uneinholbar schnell davonlief. Eine schlimmere Situation hätte es für seine neuen Besitzer wahrscheinlich kaum geben können. In einer derart brenzligen Situation mit ungewohnter Umgebung und viel Stress für das Tier wurde sofort die ortsansässige K-9® Hotline hinzugezogen, die von nun an die Besitzer und auch die zuständige Ansprechpartnerin in der Pflegestelle des entlaufenen Rüden beriet.

Als Erstes wurden Flyer gedruckt und großzügig aufgehängt. Die Nachbarn wurden informiert und man wusste im Ort und in der Umgebung schnell vom Verschwinden des kleinen Blacky. Es gab jedoch keine einzige Sichtung, die einen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort gegeben hätte. Die Pflegestelle, in der Blacky ganze 4 Monate vor seiner Vermittlung lebte, war 65 km von seinem neuen Wohnort entfernt. Dies konnte möglicherweise bedeuten, dass das entlaufene Tier sich in einem besonders großen Radius aufhalten konnte.

Es wurden also auf Empfehlung der K-9® Berater hin noch am sel­ben Abend Heimwegschleppen von der Person aus der Pflegestelle gelegt, zu der Blacky aktuell die beste und engste Beziehung hatte. Leider blieb auch dieser Versuch erfolglos. Da Blacky durch seine jahrelange Zwingerhaltung sehr geschwächt war und nur über wenig Muskulatur verfügte, erachtete das K-9® Team mittlerweile einen Suchhundeinsatz als sinnvoll. Innerhalb von drei Stunden wurde somit ein Team mit 3 Suchhunden und 2 Suchgruppenhelfern zusammengestellt, das sich sofort auf den Weg machte.

Bei der Suche, welche bis abends spät in die Dunkelheit hinein ging, kreisten die Suchhunde ein Quartier von wenigen Einfamilienhäusern ein. Die Häuser waren rundherum einge­zäunt. Keiner der Hunde lief in den angrenzenden Wald und das Ergebnis der Suche schien damit relativ eindeutig. Die Suche musste jedoch vorerst für die Nacht eingestellt werden, damit wieder ein wenig Ruhe ins Gebiet einkehren konnte.

Am nächsten Morgen sollten die Besitzer gemeinsam mit Blackys ehemaliger Pflegerin bei den eingegrenzten Häusern klin­geln und um Erlaubnis fragen, ob die  großen Gärten mit diversen Gartenhäusern und Schuppen abgesucht werden dürften. Man ging davon aus, dass sich Blacky auf Grund seines geschwächten Zustandes hier verkrochen hatte. Doch manchmal kommt eben alles anders, als man denkt, und noch bevor die Besitzer sich am nächsten Morgen auf den Weg machen konnten, tauchte Blacky plötzlich auf. Um kurz vor 6 Uhr morgens ging eine Anwohnerin mit ihren Hunden spazieren und der entlaufene Mischlingsrüde lief einfach mit ihnen mit. Er war sehr zutraulich und konnte dank des Fundes ohne größere Umstände bei einem Nachbarn abgegeben werden, der im Anschluss dank der Suchplakate und vieler Aufrufe in den sozialen Medien schnell herausfand, um welchen Hund es sich handelte.

Die Besitzer wurden kontaktiert und waren natürlich sofort zur Stelle, ihren Blacky abzuholen.

Insgesamt war Blacky bei seinem „Ausflug“ ganze 11 Kilometer über viele Berge gelaufen und befand sich tatsächlich auf dem Weg von seinem Ent­laufort in Richtung der ehemaligen Pflegestelle. Wahrscheinlich wurde er dank der eingesetzten Suchhunde aus einem Unterschlupf getrieben und war somit morgens unterwegs, so dass er von der Anwohnerin gefunden werden konnte. So fand dieser Fall trotz anfänglicher Schwere doch relativ schnell zu einem glücklichen Ende.

Wir wünschen den Besitzern mit Blacky nun viele schöne, gemeinsame Jahre und bedanken uns bei allen Helfern vor Ort für ihre wie immer wunderbare Arbeit!

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