PetGuard Magazin - Erfolge: Bilbos zweiter Geburtstag
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Bilbos zweiter Geburtstag

Bilbos zweiter Geburtstag

Oft passiert es wie aus dem Nichts und zu schnell, um zu reagieren: ein Hund erschrickt, nimmt eine Fährte auf oder bekommt plötzlich Angst und entläuft. So auch im Fall von Vera und ihrem Bilbo, der beim Nachmittagsspaziergang in einem Waldstück plötzlich ein Reh wittert, einen heftigen Satz macht und in den Wald läuft. Vera kann ihn an seiner langen Schleppleine nicht halten.

Im ersten Moment ist die Zuversicht noch groß, den entlaufenen Hund schnell wiederzufinden, da er mit seiner Leine sicher bald irgendwo im Wald festhängen wird oder einfach zurückkommt. Doch nach einer guten Stunde Suche nach dem vermissten Tier gemeinsam mit Bilbos bestem Hundefreund und vergeblichen Rufen machen sich bei Vera langsam die ersten unruhigen Gedanken bemerkbar.

Vera entschließt sich, in ihr nur 3km entferntes Zuhause zu fahren. Denn dorthin ist Bilbo bisher noch immer zurückgekehrt, wenn er mal stiften gegangen war. Einziger Unterschied: bisher trug er dabei nie eine Schleppleine am Körper! Nach vergeblichem Warten auf ein Wiedersehen begann eine erneute Suche bis nach Mitternacht, in der sich Veras Sorge um ihren vermissten Hund spürbar steigerte. Was, wenn Bilbo mit seiner Schleppleine irgendwo festhing und hilflos gefesselt war? Womöglich verletzt? Von den ansässigen Jäger erfuhr sie, dass aktuell neben Wölfen auch sehr viele Wildschweine mit Frischlingen in der Gegend unterwegs waren. Eine schreckliche Vorstellung, Bilbo könnte sich durch andere Tiere in ernsthafter Gefahr befinden.

Bilbos zweiter Geburtstag

Als auch diese Tiersuche erfolglos blieb und sämtliche Bekannte, die Polizei, das Tierheim, Jäger, Förster und Tierärzte über das Verschwinden des Hundes informiert waren, meldete Vera ihren Bilbo letztlich auch noch bei Tasso e.V. als vermisst.

Als großer Lichtblick entpuppte sich die Übermittlung von Tasso an K-9®, von der sich Vera einen schnellstmöglichen Suchhundeinsatz versprach. Einige Stunden musste Vera sich jedoch gedulden, in denen K-9® einen Einsatz von Suchhunden organisierte.

In ihrer Verzweiflung war Vera selbst bereits wieder im Wald unterwegs und suchte nach ihrem Hund. Dass sie es damit nur schlimmer machte und die Tiersuche besser unterbrechen sollte, war für die verängstigte Besitzerin nur schwer zu ertragen. Untätig herumsitzen, während der eigene Hund entlaufen und womöglich verletzt ist und leidet?

Für Vera unvorstellbar. Und bei allem gab es ja auch immer noch diese Schleppleine, die eine zusätzliche Gefahr darstellte.

Warum es jedoch allergrößten Sinn machte, die eigene Suche einzustellen und den Suchhundeinsatz abzuwarten, erfuhr Vera im Telefonat mit einer der Hundeführerinnen von K-9®. Denn Suchhunde arbeiten mit Geruchsspuren. Menschen und andere Hunde, die im Suchgebiet selbst nach dem vermissten Tier suchen, können die Fährte des entlaufenen Hundes „überdecken“ und dazu führen, dass das Team aus Suchhund und Hundeführer womöglich falsche Spuren verfolgen und ein Fund unmöglich wird. Obwohl es ihr sehr schwer fiel, konnte Vera den Anweisungen Folge leisten und abends eine Hundedecke an die „Weglaufstelle“ legen sowie eine Fährte nach Hause ziehen.

Am nächsten Vormittag war es dann so weit: nach unendlichen 41 Stunden, in denen ihr Hund nun vermisst war, startete die Suche nach Bilbo mit einem Team von K-9®. Die Geruchsträger wurden für die Suchhunde präpariert, die sich beide sofort zielstrebig an ihren Job machten. Angst und Sorge waren für Vera mittlerweile unerträglich geworden. Aber was wäre solch eine abenteuerliche Geschichte ohne ein echtes Happy End?

Es gab in all den vielen Stunden keine einzige Sichtung von Bilbo. Niemand hatte ihn laufen sehen oder ein Bellen gehört. Teilweise rückwärts und auf allen Vieren sind die Suchteams durch Gestrüpp und den tiefsten Wald gekrochen. Als sie sich endlich wiederaufrichten konnten, standen sie plötzlich vor Bilbo! Er hing mit seiner Schleppleine im tiefsten Wald fest.

Nach 3 Stunden kam der ersehnte Anruf und Veras entlaufener Hund war gefunden und wohlauf! Bilbo hätte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien können. Entsprechend groß war die Wiedersehensfreude auf allen Seiten und vor allem Vera konnte ihr Glück kaum glauben: „Ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Es ist kaum in Worte zu fassen!“.

Vor allem aber nimmt die Hundebesitzerin einiges aus diesem schrecklichen Zwischenfall mit. Vera hat alle Handschlaufen an ihren Leinen entfernt, die Schleppleine kommt überhaupt nicht mehr zum Einsatz. Ein GPS-Sender wurde angeschafft und Vera plant, mit ihrem Bilbo einen Schnupperkurs im „Mantrailing“ zu besuchen. Falls Bilbo sich für den Suchhundeinsatz eignet, kann der Gerettete vielleicht eines Tages selbst einem anderen Tier oder Menschen auf die gleiche Weise helfen! Zunächst einmal feiert Bilbo aber ab sofort zwei Mal im Jahr Geburtstag: einmal am wirklichen Tag seiner Geburt, und einmal am Tag seiner Rettung – K-9® sei Dank!

Und der Suchhund Kasper, der Bilbo fand, bekam später von Vera einen großen Präsentkarton voller Hundefrikadellen geschickt!

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